ERZÄHLEN
IN ZEITEN
DES WANDELS

Gerhard Marcks / VG Bild-Kunst

ERZÄHLEN IN ZEITEN DES WANDELS

Gerhard Marcks / VG Bild-Kunst

Erzählen lernen

Die Aus- und Weiterbildung von Multiplikatoren in angewandter Erzählkunst ist wesentlicher Bestandteil unserer Bildungsarbeit. Dazu entwickeln und konzipieren wir Workshops und Seminare für verschiedenste Themenfelder, die wir gerne auch inhouse für dein Netzwerk oder deine Organisation anbieten. Dir brennt eine Geschichte auf der Seele und du findest dazu nichts in unserem Angebot? Zögere nicht, uns zu kontaktieren – wir beraten dich gerne und machen uns gemeinsam mit dir auf die Suche nach einer sinnvollen Lösung!

Ausdrucksstarkes
Erzählen

Basisworkshop, 3 Tage, Outdoor

Neben methodischen Grundlagen des Erzählens entdeckst du erste Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung und Ausdruck. Durch das Leben am Feuer und in Gemeinschaft erhältst du einen intuitiven Zugang zu einer der ältesten Künste der Menschheit.

Nomadische
Erzählkunst

Ausbildung, 1 Jahr, Outdoor

Einjährige, zertifizierte Erzählaus-bildung (Outdoor). Schwerpunkt: Erzählen in Zeiten des Wandels.
27 Seminartage an 6 Modulen im Schwarzwald. Begleitete Gestaltung eines persönlichen Lernpfades, meh-rere Projekte, Praktikum und eigene Auftritte, gemeinsame Lerngruppe.

Traumfänger

Zukunftsworkshop, 4 Tage, In-/Outdoor

Die Krisen der Gegenwart zeigen uns, wie wichtig es ist, die Zukunft zu gestalten. Was sind die „Baustoffe“ unserer Zukunft? Was macht uns neugierig, mutig und resilient? Welche Kraft bewegt uns zum Handeln? Eine Entdeckungsreise in die Zukunft unserer Träume, mit einem Brückenschlag zurück in die Gegenwart.

Erzählen in Zeiten des Wandels

Wir setzen uns dafür ein, die uralte Kulturtechnik des freien mündlichen Erzählens wieder in der Gesellschaft zu verbreiten.

Dazu sammeln und erzählen wir Geschichten aus verschiedensten Kulturen, die auf nachhaltigen Denk- und Lebensweisen basieren. Dabei suchen wir je eigene, der lokalen Kultur angemessene Wege, die wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen, Orten und Narrativen zu gestalten. Durch angewandte Erzählkunst unterstützen wir Menschen, in ihren Umfeldern Verbundenheit und Kreativität wachzurufen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Form des Engagements zur Lösung der großen Fragen des 21. Jahrhunderts dringend benötigt wird.

Durch unsere Arbeit prägen wir das Selbstverständnis von Erzähler*innen Brücken zu bauen und Menschen miteinander und mit ihrem natürlichen Umfeld zu verbinden. Mut zum Aufbruch, Umgang mit Ungewissheit und eine tiefe Verbundenheit mit der inneren und äußeren Natur helfen uns dabei, die Welt, in der wir leben, zu gestalten.

Geschichten sind das Medium, mit dem Erzähler*innen universelle und zeitlose Werte transportieren. Geschichten sind immateriell, niemand kann sie besitzen. Sie entfalten ihre Weisheit nur dann, wenn wir sie weitererzählen. Das ist der Moment, in dem wir erleben dürfen, wie durch Teilen Verbundenheit entsteht.

Geschichtenblog

Wir setzen uns intensiv und kritisch mit Geschichten, Narrativen und Erzählkunst im Kontext verschiedener gesellschaftlicher Themenfelder auseinander. Dazu veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge über unsere Recherchen und Projekte, führen Interviews und laden Gastautor*innen dazu ein, sich mit ihren Themen einzubringen.

Geschenk und Ritual

Der Moment, in dem wir in einem Geschenk unsere Beziehung zu unserem Gegenüber wiedererkennen, ist ein wichtiger Augenblick. In diesem Sinne können wir das Auspacken als Ritual verstehen, das uns die Zeit gibt, uns innerlich auf den Moment des Erkennens vorzubereiten. Doch wie können mündlich erzählte Geschichten verpackt werden?
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Erzählen oder Schweigen?

„Kulturelle Aneignung“ ist ein Vorwurf, den wir am liebsten überhören würden. Das ist so ein dunkler Fleck in unserem Weltbild, an dem wir lieber nicht herumkratzen. Wer weiß, was sonst zum Vorschein kommt. Das kennen wir schon von Karies und der Sache mit dem Zahnarzt. Gibt es so etwas wie eine „Berufsethik“ für Erzähler*innen?
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Gehirngeschichten

Kunst trifft Wissenschaft: Warum wir uns Dinge viel leichter merken können, wenn sie in einer Geschichte versteckt sind, lässt sich mit Hilfe der Neurowissenschaften erklären. Auch andere Wissenschaftszweige setzen sich mit dem Erzählen auseinander und haben Erstaunliches zum Thema herausgefunden…
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Gestalten gestalten

Zerlegen oder zusammenfügen? Mehr Details oder mehr Zusammenhänge? Können wir lernen, die Welt zu verstehen, ohne oberflächlich zu werden oder uns in Details zu verlieren? Wie stellen wir es an, nicht die Orientierung zu verlieren? Ein Überblick über den Gestalt-Begriff aus erzählerischer Sicht.
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The Storyteller’s Way: Therapeutische Arbeit

Sie war schon einige Jahrzehnte Lehrerin und Erzählerin, als Nancy Mellon ein Verständnis dafür entwickelte, dass Erzählkunst Lebenskräfte spendet: In ihrem Buch „Body Eloquence“ beschreibt sie die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen bestimmten Geschichten und den Organen des menschlichen Körpers. Das Ergebnis ihrer Arbeit beweist: Erzählkunst ist eine heilende Kunst.
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The Storyteller’s Way: Interkulturelles Erzählen

Gauri Raje arbeitet mit Migrant*innen und Asylsuchenden, um deren Ausdruckskraft in der für sie fremden Sprache Englisch zu stärken. Für Gauri ist das Erzählen eine radikale Form von Gemeinschaftskunst und damit viel mehr als nur Performance. Sie setzt sich intensiv mit den Phänomenen gegenseitiger Wahrnehmung beim mehrsprachigen Erzählen auseinander.
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Kontakt

Nomadische Erzählkunst e.V.

1. Vorsitzende: Kathinka Marcks

+49 163 13 53 649
info@nomadische-erzaehlkunst.de
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