Erzählkunst in Zeiten des Wandels

Erzählen lernen

Die Aus- und Weiterbildung von Multiplikatoren in angewandter Erzählkunst ist wesentlicher Bestandteil unserer Bildungsarbeit. Dazu entwickeln und konzipieren wir Workshops und Seminare für verschiedenste Themenfelder, die wir sowohl öffentlich als auch inhouse für dein Netzwerk oder deine Organisation anbieten. Dir brennt eine Geschichte auf der Seele und du findest dazu nichts in unserem Angebot? Zögere nicht, uns zu kontaktieren – wir beraten dich gerne und machen uns gemeinsam mit dir auf die Suche nach einer sinnvollen Lösung

Basiskurs, 3 Tage, outdoor

Neben methodischen Grundlagen des Erzählens entdeckst du erste Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung und Ausdruck. Durch das Leben am Feuer und in Gemeinschaft erhältst du einen intuitiven Zugang zu einer der ältesten Künste der Menschheit.

Ausbildung, 1 Jahr, outdoor

Einjährige, zertifizierte Erzählausbildung (Outdoor). Schwerpunkt: Erzählen in Zeiten des Wandels. 30 Seminartage an 7 Modulen im Schwarzwald. Begleitete Gestaltung eines persönlichen Lernpfades, mehrere Projekte, Hospitation und eigene Auftritte, gleichbleibende Lerngruppe.

Zukunftsworkshop, 4 Tage, in-/outdoor

Die Krisen der Gegenwart zeigen uns, wie wichtig es ist, die Zukunft zu gestalten. Was sind die „Baustoffe“ unserer Zukunft? Was macht uns neugierig, mutig und resilient? Welche Kraft bewegt uns zum Handeln? Eine Entdeckungsreise in die Zukunft unserer Träume, mit einem Brückenschlag zurück in die Gegenwart.

Erzählen in Zeiten des Wandels

Wir setzen uns dafür ein, die uralte Kulturtechnik des freien mündlichen Erzählens wieder in der Gesellschaft zu verbreiten.

Dazu sammeln und erzählen wir Geschichten aus verschiedensten Kulturen, die auf nachhaltigen Denk- und Lebensweisen basieren. Dabei suchen wir je eigene, der lokalen Kultur angemessene Wege, die wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen, Orten und Narrativen zu gestalten. Durch angewandte Erzählkunst unterstützen wir Menschen, in ihren Umfeldern Verbundenheit und Kreativität wachzurufen. Wir sind davon überzeugt, dass diese Form des Engagements zur Lösung der großen Fragen des 21. Jahrhunderts dringend benötigt wird.

Durch unsere Arbeit prägen wir das Selbstverständnis von Erzähler*innen Brücken zu bauen und Menschen miteinander und mit ihrem natürlichen Umfeld zu verbinden. Mut zum Aufbruch, Umgang mit Ungewissheit und eine tiefe Verbundenheit mit der inneren und äußeren Natur helfen uns dabei, die Welt, in der wir leben, zu gestalten.

Geschichten sind das Medium, mit dem Erzähler*innen universelle und zeitlose Werte transportieren. Geschichten sind immateriell, niemand kann sie besitzen. Sie entfalten ihre Weisheit nur dann, wenn wir sie weitererzählen. Das ist der Moment, in dem wir erleben dürfen, wie durch Teilen Verbundenheit entsteht.

Geschichtenblog

Wir setzen uns intensiv und kritisch mit Geschichten, Narrativen und Erzählkunst im Kontext verschiedener gesellschaftlicher Themenfelder auseinander. Dazu veröffentlichen wir regelmäßig Beiträge über unsere Recherchen und Projekte, führen Interviews und laden Gastautor*innen dazu ein, sich mit ihren Themen einzubringen.

Gestalten gestalten

Zerlegen oder zusammenfügen? Mehr Details oder mehr Zusammenhänge? Können wir lernen, die Welt zu verstehen, ohne oberflächlich zu werden oder uns in Details zu verlieren? Wie stellen wir es an, nicht die Orientierung zu verlieren? Ein Überblick über den Gestalt-Begriff aus erzählerischer Sicht.

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The Storyteller’s Way: Therapeutische Arbeit

Sie war schon einige Jahrzehnte Lehrerin und Erzählerin, als Nancy Mellon ein Verständnis dafür entwickelte, dass Erzählkunst Lebenskräfte spendet: In ihrem Buch „Body Eloquence“ beschreibt sie die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen bestimmten Geschichten und den Organen des menschlichen Körpers. Das Ergebnis ihrer Arbeit beweist: Erzählkunst ist eine heilende Kunst.

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The Storyteller’s Way: Interkulturelles Erzählen

Gauri Raje arbeitet mit Migrant*innen und Asylsuchenden, um deren Ausdruckskraft in der für sie fremden Sprache Englisch zu stärken. Für Gauri ist das Erzählen eine radikale Form von Gemeinschaftskunst und damit viel mehr als nur Performance. Sie setzt sich intensiv mit den Phänomenen gegenseitiger Wahrnehmung beim mehrsprachigen Erzählen auseinander.

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The Storyteller’s Way: Forschung und Recherche

„The multicolored Lady“ Csenge Zalka hat viel Erfahrung im Aufspüren von Geschichten. Csenge hat einen Vollzeitjob als Erzählerin in einer ungarischen NGO, die Kinder in staatlicher Fürsorge unterstützt. Dort sammelt, sortiert und bereitet sie Erzählungen, Sagen und Mythen aus aller Welt für die freiwilligen Erzähler*innen vor. Ein spezieller Mix aus hingebungsvoller Neugierde und lustvoller harter Arbeit trieb sie dazu, 11 Bücher zu veröffentlichen, mit sehr wertvollen Sammlungen seltener Erzählungen aus aller Welt.

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The Storyteller’s Way: Trauerbegleitung

Mathehefte mit gemalten Märchenszenen als Pendant zu den vielen Zahlen waren in der Schulzeit ein klares Indiz. Heute ist Alexandra Eyrich tatsächlich Erzählerin. Unter anderem in der Sterbe- und Trauerbegleitung bringt sie die Kunst des freien mündlichen Erzählens zur Entfaltung.

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The Storyteller’s Way: Ökologie und Umweltbildung

Mit ihrem Slogan „Die Geschichte der Natur und die Natur der Geschichte“ engagiert sich die britisch-norwegische Erzählerin und Aktivistin Georgiana Keable mit künstlerischen Mitteln leidenschaftlich für ein ökologisches Bewusstsein. Seit 1997 lehrt sie Erzählkunst an der Universität in Oslo und hat ein mehrsprachiges Netzwerk für Erzählkunst gegündet.

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