Autor: Daniel Hoeckendorff

  • Die ewigen Lügengeschichten

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    Dass wir in der modernen Gesellschaft keine Mythen mehr haben, weil wir uns von der Vernunft leiten lassen, ist eine fixe Idee, die selbst zum Mythos geworden ist: Sie entspricht zwar nicht den Tatsachen, aber sie wirkt und die moderne Gesellschaft glaubt daran.

  • Des Kaisers neue Kleider

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    Eine kritische Würdigung der Rolle des Kulturmanagements gemeinnütziger Vereine. In sozialen und kulturellen Projekten wächst die Forderung nach Wirkungsorientierung. So verständlich dieser Wunsch aus Sicht der Förderinstitutionen ist, so groß sind die Fallstricke bei der Umsetzung durch den Projektträger.

  • Der Weg des Erzählens

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    Wie können wir als Erzähler*innen in einer lauten und schnelllebigen Gesellschaft Wirkung entfalten? Wir haben mit Annabelle Wimmer-Bakic gesprochen, die als Schamanin im Chiemgau lebt und arbeitet. Annabelle ist es ein besonderes Anliegen, die Menschen mit ihrer Essenz zu verbinden, damit sie den Weg ihres Herzens gehen können.

  • Wenn Helden reisen

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    Was genau ist eigentlich diese berüchtigte Heldenreise? Sind Helden überhaupt noch zeitgemäß oder sollten wir dieses ewige Heldentum nicht langsam mal aussortieren? Welche Rolle spielen sie wirklich in den Geschichten?

  • Geschenk und Ritual

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    Der Moment, in dem wir in einem Geschenk unsere Beziehung zu unserem Gegenüber wiedererkennen, ist ein wichtiger Augenblick. In diesem Sinne können wir das Auspacken als Ritual verstehen, das uns die Zeit gibt, uns innerlich auf den Moment des Erkennens vorzubereiten. Doch wie können mündlich erzählte Geschichten verpackt werden?

  • Erzählen oder Schweigen?

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    „Kulturelle Aneignung“ ist ein Vorwurf, den wir am liebsten überhören würden. Das ist so ein dunkler Fleck in unserem Weltbild, an dem wir lieber nicht herumkratzen. Wer weiß, was sonst zum Vorschein kommt. Das kennen wir schon von Karies und der Sache mit dem Zahnarzt. Gibt es so etwas wie eine „Berufsethik“ für Erzähler*innen?

  • Gehirngeschichten

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    Kunst trifft Wissenschaft: Warum wir uns Dinge viel leichter merken können, wenn sie in einer Geschichte versteckt sind, lässt sich mit Hilfe der Neurowissenschaften erklären. Auch andere Wissenschaftszweige setzen sich mit dem Erzählen auseinander und haben Erstaunliches zum Thema herausgefunden…

  • Gestalten gestalten

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    Zerlegen oder zusammenfügen? Mehr Details oder mehr Zusammenhänge? Können wir lernen, die Welt zu verstehen, ohne oberflächlich zu werden oder uns in Details zu verlieren? Wie stellen wir es an, nicht die Orientierung zu verlieren? Ein Überblick über den Gestalt-Begriff aus erzählerischer Sicht.

  • Therapeutisches Erzählen

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    Sie war schon einige Jahrzehnte Lehrerin und Erzählerin, als Nancy Mellon ein Verständnis dafür entwickelte, dass Erzählkunst Lebenskräfte spendet: In ihrem Buch „Body Eloquence“ beschreibt sie die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen bestimmten Geschichten und den Organen des menschlichen Körpers. Das Ergebnis ihrer Arbeit beweist: Erzählkunst ist eine heilende Kunst.

  • Interkulturelles Erzählen

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    Gauri Raje arbeitet mit Migrant*innen und Asylsuchenden, um deren Ausdruckskraft in der für sie fremden Sprache Englisch zu stärken. Für Gauri ist das Erzählen eine radikale Form von Gemeinschaftskunst und damit viel mehr als nur Performance. Sie setzt sich intensiv mit den Phänomenen gegenseitiger Wahrnehmung beim mehrsprachigen Erzählen auseinander.